Jahresmagazin 2026 Neue CNC-Lernwelt Wo Zukunft entsteht Die Fachkräfte von morgen Was Ausbildung erfolgreich macht Angebote für Mitglieder Wie Dialog Antworten schafft
arbeitgeberverband remscheid und bergisches land 2 3 Gemeinsam Zukunft sichern Innovationskraft, Unternehmergeist und eine starke Industrie prägen das Bergische Land – doch der demografische Wandel, neue Qualifikationsanforderungen und der Wettbewerb um Talente stellen die Unternehmen vor große Herausforderungen. Als Arbeitgeberverband Remscheid und Bergisches Land sind wir verlässlicher Partner und Stimme der Wirtschaft. Gemeinsam setzen wir uns dafür ein, die Wettbewerbsfähigkeit unserer Unternehmen zu sichern – und damit die Zukunft unseres Standorts. Eine der größten Aufgaben ist die Sicherung von Fachkräften. Es kommt darauf an, frühzeitig in Ausbildung, Qualifizierung und Nachwuchsförderung zu investieren. In der Titelgeschichte ab Seite 4 in diesem Jahresmagazin lesen Sie, welche vielfältigen Möglichkeiten unser Dienstleistungspartner, das Berufsbildungszentrum der Industrie (BZI), jungen Menschen bietet. Auch die nordrhein-westfälische Wirtschaftsministerin Mona Neubaur hat das Thema Fachkräfte im Blick und dem BZI einen Besuch abgestattet (ab Seite 14). Zum neuen Ausbildungsjahr wird die technische Ausstattung des Kompetenzcampus auf ein noch höheres Level gehoben: Dann öffnet das neue CNCGebäude (Seite 12) seine Türen. So bringen wir gemeinsam unsere industrielle Stärke in die nächste Generation. Inhalt Die Fachkräfte von morgen Der AGV und das BZI bringen junge Menschen in die Ausbildung 4 Mitgliederversammlung 2025 8 Neue Online-Tools Zeugnis oder Abmahnung – ganz einfach 10 Der AGV schafft neue CNC-Lernwelt am BZI Hightech erleben, Zukunft gestalten 12 Networking und Information Wo Fragen auftauchen, liefert der AGV Lösungen 13 Zukunft der Autoindustrie NRW-Wirtschaftsministerin Neubaur besucht das BZI 14 Pressesplitter 16 Online immer bestens informiert 18 Organisationsstruktur des Verbandes 19 Die Fachkräfte von morgen Neue Online-Tools Zukunft der Autoindustrie Networking und Information 13 10 14 4 Impressum Herausgeber: Arbeitgeberverband Remscheid und Bergisches Land e. V. Elberfelder Str. 77 42853 Remscheid www.agv-rs.de © 2026 IW Medien GmbH, Köln · Berlin Konrad-Adenauer-Ufer 21 50668 Köln Druck: Warlich Druck Meckenheim GmbH, Meckenheim Redaktion: Christian Klauder, Niklas Kuschkowitz Autoren: Niklas Kuschkowitz, Ursula Hellenkemper (Schlussredaktion) Titelfoto: Visualisierung von KNEBES/Remscheid; Mit dem Neubau des Kompetenzzentrums für CNC- und Automatisierungstechnik am Berufsbildungszentrum der Industrie unterstreicht der Arbeitgeberverband Remscheid und Bergisches Land als Bauherr seinen Anspruch, die berufliche Ausbildung in der Region zukunftsorientiert weiterzuentwickeln. Das Gebäude öffnet sich mit repräsentativen Glasfronten zur Straße und steht damit auch architektonisch für Transparenz, Innovation und moderne Lernwelten. Weitere Fotos: AGV (18), Bergische Gesellschaft/Simon Wierzba (14), BZI/Mona Goldau (4-7, 12, 15), IWM/Daniel Roth (8-9, 13), KNEBES/Remscheid (12)
arbeitgeberverband remscheid und bergisches land 4 5 Die Fachkräfte von morgen AGV und BZI bringen junge Menschen in die Ausbildung Die Grundausbildung als sicheres Fundament „Ich bin 32 Jahre alt und hatte in der Schule große Prüfungsangst“, erklärt Denise Bronkal. „Eine Ausbildung habe ich mir lange nicht zugetraut – bis letztes Jahr.“ Im Sommer 2025 hat sie ihre Ausbildung als Elektronikerin für Automatisierungstechnik angefangen. Im ersten Ausbildungsjahr schickt ihr Unternehmen sie für ihre Grundausbildung ins BZI. Damit ist Bronkal eine von rund 160 neuen Auszubildenden aus über 50 Betrieben, die im August 2025 am BZI ins erste Ausbildungsjahr gestartet sind. Mehr als 90 von ihnen machen ihre Metallgrundausbildung, rund 60 begannen im Elektrobereich. Das BZI mit seinem 14.000 Quadratmeter großen, topmodernen Campus wird für bis zu 18 Monate ihr „dritter Lernort“ – neben dem eigenen Unternehmen und der Berufsschule. Über 100 Maschinen sowie zahlreiche Fach- und Schulungsräume stehen den Nachwuchskräften hier zur Verfügung. Die Grundausbildung wird pädagogisch begleitet. Auch Präventionskurse, etwa zu Erster Hilfe, gesunder Ernährung und Bewegung oder Verkehrssicherheit, sind Teil der Grundausbildung. Denise Bronkal hat in den vergangenen Jahren unqualifizierte Jobs angenommen, um Geld zu verdienen. „Als Mutter einer elfjährigen Tochter ist eine Ausbildung finanziell und organisatorisch kein leichter Schritt“, sagt sie. „Aber jetzt sehe ich endlich eine klare Zukunftsperspektive und die Arbeit macht mir richtig Spaß.“ Auch Khaled Imwiehe macht seine Grundausbildung am BZI. Der 23-Jährige kommt aus Witten im Ruhrgebiet und hat nach seinem Fachabitur zunächst drei Semester Umweltingenieurswesen in Bochum studiert. „Das war Der Weg von der Schule über die Ausbildung in den Beruf war lange selbstverständlich – heute ist er es nicht mehr. Immer mehr junge Menschen entscheiden sich gegen eine duale Ausbildung oder finden erst spät ihren beruflichen Kurs. Allein in Remscheid sind im laufenden Ausbildungsjahr rund 100 Plätze unbesetzt geblieben. Die Rechnung ist einfach: keine Azubis heute, keine Fachkräfte morgen. „Es ist besorgniserregend, dass der demografische Wandel, Bildungsmüdigkeit, Transformationsdruck und unsichere Zukunftsaussichten aktuell dazu beitragen, dass – auch im Bergischen Land – weniger junge Menschen in eine duale Ausbildung eintreten wollen“, sagt Christian Klauder, Geschäftsführer des Arbeitgeberverbandes Remscheid und Bergisches Land. Der Verband stärkt die Ausbildung in der regionalen Metall- und Elektroindustrie gezielt durch seine Tochtergesellschaft, das Berufsbildungszentrum der Remscheider Metall- und Elektroindustrie (BZI). Mit diesem Bildungsdienstleister unterstützt der AGV seine Mitgliedsunternehmen dabei, künftig genügend qualifizierte Fachkräfte zu gewinnen und langfristig zu binden. Im Jahr 2024 wurde laut dem Institut der deutschen Wirtschaft fast jedes dritte Ausbildungsverhältnis nicht planmäßig beendet. Ein häufiger Grund für vorzeitige Vertragslösungen sei demnach eine „mangelhafte Berufsorientierung“ von Schülerinnen und Schülern. Da setzt das BZI an. Was vor mehr als 70 Jahren als Gemeinschaftswerkstatt gegründet wurde, ist heute der Kompetenzcampus Technik und Wirtschaft Bergisches Land. Der moderne Bildungsträger bietet ein breites Spektrum an Bildungsangeboten und Dienstleistungen rund um Ausbildung, Weiterbildung, berufliche Qualifizierung und frühe Berufsorientierung. Kurz: Das BZI ist ein Bildungsallrounder. Begrüßung zum Ausbildungsstart 2025: Remscheids Oberbürgermeister Sven Wolf, der Bundestagsabgeordnete Jürgen Hardt, der Landtagsabgeordnete Jens-Peter Nettekoven, Ex-Oberbürgermeister Burkhard Mast-Weisz, die Geschäftsbereichsleiterin Aus- und Weiterbildung der IHK, Carmen Bartl-Zorn, BZI-Geschäftsführer Alexander Lampe und AGV-Geschäftsführer Christian Klauder (von links). mir aber viel zu theoretisch“, sagt Imwiehe. „Mit meinem Vater habe ich in meiner Freizeit schon immer viel handwerklich gearbeitet. Zum Beispiel haben wir eine Photovoltaikanlage auf unserem Dach installiert.“ Ein Bekannter machte ihn auf die Ausbildung zum Elektoniker für Betriebstechnik aufmerksam. „Ich habe mich bei einer Firma aus dem Bergischen Land beworben und beim Vorstellungsgespräch gemerkt, dass es passen könnte“, Angekommen: Denise Bronkal und Khaled Imwiehe haben im Sommer 2025 ihre Grundausbildung im BZI angefangen. Ausbildungsvorbereitung durch den AGV im BZI AGV-Geschäftsführer Christian Klauder und Vorstandsmitglied Michael Pott haben die AVJ-Teilnehmer im BZI besucht. In diesem Video erklären sie, weshalb der AGV dieses Angebot gezielt vorantreibt.
arbeitgeberverband remscheid und bergisches land 6 7 „Wir machen die jungen Menschen fit für den Arbeitsmarkt“, sagt Anna Dörschler. Die Diplom-Pädagogin leitet das Förderprojekt seit fünf Jahren. „Die Gründe, warum Jugendliche nicht den betrieblichen Anforderungen entsprechen, sind vielfältig – sozial, emotional, fachlich, praktisch“, erklärt Dörschler. Sie geht gezielt in verschiedene Schulen im Bergischen Land und wirbt für das Projekt. „Frau Dörschler war auch bei uns im Berufskolleg Technik“, berichtet Sanasi. „Ich habe mich direkt danach für das AVJ beworben und bin froh, dass ich genommen wurde.“ Im AVJ begleitet Dörschler die Jugendlichen als Zukunftscoach, schreibt mit ihnen Bewerbungen, übt Vorstellungsgespräche. Die Teilnehmenden lernen realistische Arbeitsumfelder in Metall- und Elektroberufen kennen und erfahren, was Betriebe erwarten. „Wir wollen dem Fachkräftemangel entgegenwirken und Ausbildungsabbrüchen gezielt vorbeugen“, erklärt Dörschler. Beide Seiten – sowohl die angehenden Azubis als auch das jeweilige Unternehmen – „sollen wissen, worauf sie sich einlassen.“ Dörschlers Ziel ist es, dass die jungen Leute im AVJ zwei Praktika machen, im besten Fall jeweils zwei Wochen. Daraus entstehe dann oft mehr: „Die Azubis merken, ob ihnen der Bereich liegt. Das Unternehmen bekommt einen Eindruck von dem Menschen.“ Auch Betriebsbesichtigungen sind im AVJ fest verankert. „Die Firmen sind super, die machen die Türen für uns auf“, so Dörschler. „Das AVJ ist eine sehr große Hilfe für mich“, sagt Francesco Sanasi. Seit 2014 haben knapp 200 Jugendliche durch das AVJ den Einstieg in die Ausbildung geschafft. „Unsere Vermittlungsquote liegt seit Jahren bei nahezu 100 Prozent“, sagt Dörschler. Viele Betriebe gehen inzwischen aktiv auf das BZI zu, um gezielt Absolventinnen und Absolventen des AVJ zu gewinnen. Gleichzeitig zeigt die hohe Nachfrage, dass der Bedarf groß ist: Allein für das aktuelle AVJ gab es rund 40 Bewerbungen. Sanasi will seine Chance nutzen: „Mein Traum ist es, Zerspanungsmechaniker zu werden. Ich lege mich ins Zeug, damit ich eine Ausbildung bekomme.“ Berufe sichtbar machen, Orientierung geben Nachwuchskräftegewinnung beginnt eigentlich schon in der Schule. „Aber der Schulalltag deckt die Berufsorientierung aus verschiedenen Gründen nicht genügend ab“, erklärt Dörschler. Viele Jugendliche kennen die Möglichkeiten einer dualen Ausbildung kaum. Das will das BZI mit der „Vertieften Berufsorientierung“ ändern: Im Mittelpunkt des vom BZI konzipierten Modellprojekts, das im Januar 2025 gestartet ist, steht das praktische Ausprobieren. Finanziert wird es vom Arbeitgeberverband Remscheid und Bergisches Land, der Agentur für Arbeit, dem Rotary-Club Remscheid-Lennep und der Wurm Stiftung. 60 Jugendliche der Jahrgangsstufen neun bis elf aus vier Remscheider Schulen bekommen ein Jahr lang ein umfassendes Coaching in Sachen duale Ausbildung. In einer Orientierungsphase kommen BZI-Pädagogen alle zwei Wochen ins Klassenzimmer und unterstützen die Jugendlichen dabei, ihre Stärken und beruflichen Interessen zu entdecken. „Von Gymnasien haben wir traditionell weniger Jugendliche bei uns, die sich beruflich orientieren“, erklärt Dörschler. „Dabei würden einige an der Werkbank feststellen, dass das Bock macht und sie das gut können.“ Es folgt die Praxisphase, in der die Jugendlichen berufliche Tätigkeiten ausprobieren: in der BZI-Werkstatt, aber auch in Betriebsbesichtigungen in der Industrie, Gastronomie, Verwaltung, im Handel, im Handwerk und weiteren Branchen. In der dritten Phase gehen die BZI-Coaches wieder in die Schulen und helfen bei Bewerbungen oder der Vorbereitung auf Vorstellungsgespräche. „Die positiven Rückmeldungen aus den Schulen zum ersten Jahrgang machen Mut“, sagt AGV-Geschäftsführer Christian Klauder. „Wir investieren mit diesem Projekt in die Zukunft der Unternehmen und der jungen Generation.“ BZI: Der Ausbildungsmotor im Bergischen Das Berufsbildungszentrum der Industrie (BZI) ist der zentrale Bildungspartner des Arbeitgeberverbands Remscheid und Bergisches Land – und eine feste Größe für den technisch-gewerblichen Nachwuchs in der Region. Über 300 Unternehmen nutzen das BZI jedes Jahr als dritten Lernort neben Betrieb und Berufsschule. Mehr als 170 angehende Metall- und Elektrofachkräfte starten hier durchschnittlich ins erste Ausbildungsjahr. Aber das Angebot geht weit darüber hinaus: In Kooperation mit regionalen Hochschulen bietet das BZI duale Studiengänge an, die Theorie und Praxis geschickt miteinander verbinden. Jugendliche finden hier Berufsorientierung und Vorbereitungskurse für den Einstieg in eine Ausbildung. Auch berufliche Weiterbildungen gehören zum Programm – beispielsweise zum Industriemeister oder Technischen Betriebswirt. Finanziert wird das „Kompetenzzentrum Technik & Wirtschaft Bergisches Land“ vor allem vom Arbeitgeberverband, der – gemeinsam mit der Bergischen IHK – auch Träger der Einrichtung ist. sagt Imwiehe. Er bekam die Zusage und zog für die Ausbildung aus dem Ruhrgebiet ins Bergische. Dass sein Betrieb für seine Grundausbildung auf das BZI setzt, gefällt Imwiehe. „Die Ausbilder hier vermitteln uns, die Aufgaben ohne Angst anzugehen und immer am Ball zu bleiben.“ Auch Ziele für die Zeit nach der Ausbildung hat Imwiehe sich schon gesteckt: „Ich will mich stetig weiterbilden, um die jetzigen Meister in der Firma abzulösen.“ Das AVJ: Wenn der direkte Weg nicht klappt Bei Khaled Imwiehe lief der Weg von der Bewerbung bis zur Vertragsunterschrift recht reibungslos. Anders war es bei Francesco Sanasi: „Ich habe meinen Hauptschulabschluss nachgeholt und mich anschließend auf Stellen beworben, aber nur Absagen bekommen.“ Der 19-Jährige absolviert seit August 2025 das Ausbildungsvorbereitungsjahr (AVJ) im BZI. Bis zu 16 Teilnehmer im Alter zwischen 16 und 20 Jahren werden hier seit 2014 jährlich auf eine duale Ausbildung in den Fachrichtungen Metall- und Elektrotechnik vorbereitet. Möglich macht das der Arbeitgeberverband Remscheid und Bergisches Land, der das AVJ gemeinsam mit der Bergischen IHK vollständig finanziert. Begleitet die Jugendlichen als Zukunftscoach: Anna Dörschler. Daumen hoch: Francesco Sanasi macht seit August 2025 das Ausbildungsvorbereitungsjahr (AVJ) im BZI. Diplom-Pädagogin Anna Dörschler steht ihm als Beraterin zur Seite.
arbeitgeberverband remscheid und bergisches land 8 9 Mitgliederversammlung 2025 Rund 100 Unternehmerinnen, Unternehmer und weitere Gäste waren zur Mitgliederversammlung 2025 des Arbeitgeberverbands Remscheid und Bergisches Land ins Remscheider Schützenhaus gekommen. In gelöster Atmosphäre, aber mit scharfem Blick auf die aktuellen Herausforderungen machte der AGV-Vorstandsvorsitzende Dr. Roman Diederichs im Juni vergangenen Jahres klar, was für ihn den Unterschied ausmacht: „Wenn wir uns selber helfen und vor Ort Dinge verändern können.“ Als Beispiel regionaler Gestaltungskraft nannte der geschäftsführende Gesellschafter der Karl Diederichs GmbH & Co. KG das BZI – „eine einzigartige Aus- und Weiterbildungsstätte, die bundesweit als Vorbild gilt“. Ehrengast Wolfgang Bosbach knüpfte in seiner Rede daran an. Der profilierte CDU-Politiker und langjährige Bundestagsabgeordnete für den Rheinisch-Bergischen Kreis warb eindringlich für mehr Investitionen in Aus- und Weiterbildung: „Wir müssen unsere Bildungspolitik in den Mittelpunkt stellen, wenn wir nicht über den Preis, sondern über Qualität, Präzision, Verlässlichkeit und Innovation bestehen wollen.“ Im Bundestag gebe es aber zu wenig Abgeordnete mit Wirtschaftserfahrung. „Wenn du das Leben nicht kennst, wie willst du Politik machen?”, kritisierte der Jurist, der nach seiner Mittleren Reife zunächst im Einzelhandel gelernt und einen Supermarkt geleitet hat.
arbeitgeberverband remscheid und bergisches land 10 11 Neue Online-Tools Zeugnis oder Abmahnung – ganz einfach Der Zeugnisgenerator Arbeitszeugnisse gehören zu den Aufgaben, die viel Zeit kosten und oft Unsicherheit auslösen. Die richtigen Formulierungen finden, rechtliche Vorgaben einhalten und trotzdem eine faire Bewertung treffen – das ist im Alltag nicht immer leicht. Genau hier hilft der neue Zeugnisgenerator des Arbeitgeberverbands Remscheid und Bergisches Land. Das Tool führt Nutzer Schritt für Schritt durch die Erstellung von Zwischen- und Abschlusszeugnissen. Für verschiedene Beschäftigungsformen gibt es passende Bausteine, Hinweise und Tipps. So können auch weniger erfahrene Führungskräfte schnell ein sicheres und gut formuliertes Zeugnis erstellen. Praktisch: Eigene Textvorlagen lassen sich speichern und bei künftigen Fällen wiederverwenden. Zum Abschluss kann das Dokument einfach in Word weiterbearbeitet werden. Alle erstellten Zeugnisse landen in einem übersichtlichen Archiv – inklusive automatischer Löschfristen nach der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO). Mit der Teamfunktion lassen sich Dokumente gemeinsam erstellen, kommentieren und freigeben. Das spart Abstimmungszeit und sorgt für mehr Transparenz. Der Zeugnisgenerator nimmt Unternehmen spürbar Arbeit ab. Er macht den Prozess schneller, reduziert Fehlerquellen und hilft, im Betrieb einheitliche und professionelle Standards einzuhalten. Der Abmahnungsgenerator Abmahnungen gehören zu den Aufgaben, bei denen es besonders auf Sorgfalt ankommt. Ein ungenauer Satz oder ein fehlendes Element können zu rechtlichen Problemen führen – bis zur Unwirksamkeit im Streitfall. Damit Unternehmen hier sicher unterwegs sind, stellt der AGV seinen Mitgliedern den Abmahnungsgenerator exklusiv und kostenlos zur Verfügung. Er führt Schritt für Schritt durch alle relevanten Punkte und sorgt dafür, dass das Schreiben vollständig und rechtlich sauber aufgebaut ist. Das Tool deckt eine breite Palette typischer Pflichtverletzungen ab – von Unpünktlichkeit bis zu Verstößen im Verhalten oder in der Arbeitsorganisation. Je nach Fall erhalten Nutzer passende Textbausteine und klare Hinweise, wie die Situation korrekt beschrieben wird. Häufig wiederkehrende Fälle lassen sich mit gespeicherten Vorlagen noch schneller bearbeiten. Besonders hilfreich ist der integrierte Wissensbereich: Ein kurzes Erklärvideo und leicht verständliche Hintergrundinfos veranschaulichen, was bei Abmahnungen unbedingt beachtet werden muss. Das gibt Sicherheit – auch für Teams, die selten mit derartigen Aufgaben zu tun haben. Die fertige Abmahnung kann anschließend in Word weiterbearbeitet und im zentralen Archiv abgelegt werden. Automatische Löschfristen sorgen dort für Ordnung. Mit den Teamfunktionen lassen sich Entwürfe unkompliziert abstimmen und freigeben. Und wenn es doch einmal um eine schwierige Bewertung oder rechtliche Einzelfragen geht, unterstützt wie gewohnt die Rechtsabteilung des AGV. So haben Mitglieder ein verlässliches Werkzeug zur Hand, das den Umgang mit heiklen Situationen einfacher, klarer und sicherer macht. Der Arbeitgeberverband Remscheid und Bergisches Land baut sein digitales Angebot weiter aus: Mit den neuen Online-Tools für Arbeitszeugnisse und Abmahnungen erhalten Mitglieder zwei praktische Helfer, die Personalprozesse deutlich erleichtern. Zusammen mit der Unterstützung bei Musterdatenbanken und der Schichtplangestaltung stehen Unternehmen nun insgesamt vier kostenlose Tools zur Verfügung – schnell, übersichtlich und alltagstauglich. Hier geht’s zum Zeugnisgenerator Hier geht’s zum Abmahnungsgenerator
arbeitgeberverband remscheid und bergisches land 12 13 Networking und Information Wo Fragen auftauchen, liefert der AGV Lösungen AGV schafft neue CNC-Lernwelt Hightech erleben, Zukunft gestalten Die Informations-, Beratungs- und Networkingangebote des Arbeitgeberverbandes stoßen bei den Mitgliedsunternehmen auf großes Interesse. So bietet die Reihe „Austausch interessierter Firmen“ Personalverantwortlichen eine Plattform, um sich regelmäßig zu treffen und aktuelle Themen aus dem Personalmanagement zu diskutieren. Im März 2026 stand ein hochrelevantes Thema im Mittelpunkt: „Hoher Krankenstand im Bergischen Land – Auswirkungen und Präventionsmaßnahmen“. Rund 40 Teilnehmende kamen dafür ins Industriehaus. Laut dem Institut der deutschen Wirtschaft lagen die Kosten für Lohnfortzahlung 2024 bundesweit bei rund 82 Milliarden Euro – knapp zehn Milliarden mehr als zwei Jahre zuvor. Verantwortlich dafür sind nicht nur höhere Löhne und Beschäftigung, sondern vor allem der über zwei Jahrzehnte deutlich gestiegene Krankenstand. Christiane Otto, Regionaldirektorin der AOK Rheinland/ Hamburg, eröffnete die zweistündige Veranstaltung mit einem fundierten Überblick zum Krankheitsgeschehen. Die AOK hat im Bergischen Land einen hohen Marktanteil von 35 Prozent. „Dass ältere Menschen länger krank sind, lässt sich gut erklären“, so Otto. „Aber junge Menschen sind deutlich häufiger krank als früher – erstaunlich oft mit Muskel-Skelett-Erkrankungen.“ Zudem seien psychische Erkrankungen „extrem nach oben geschossen“. Der Appell der AOK-Expertin: „Die Arbeitskultur hat großen Einfluss auf den Krankenstand.“ Das zeigten auch die anschließenden Wortmeldungen der Personalverantwortlichen in den Unternehmen. Alle hatten gemeinsam, dass der hohe Krankenstand den Firmen große organisatorische und finanzielle Probleme bereitet. Eine HR-Managerin schilderte: „Physiotherapie, Orthopädie-Termine, psychologische Beratung – wir machen seit Jahren viel für unsere Mitarbeitenden, der Krankenstand ist dennoch immer höher geworden.“ Erst eine Anpassung des Führungsverhaltens habe geholfen: „Der Krankenstand ist danach innerhalb eines Jahres von über 10 auf 6,8 Prozent gesunken.“ Die HR-Managerin stellte Schritt für Schritt dar, wie das Unternehmen vorgegangen sei – mit großem Erkenntnisgewinn für alle Teilnehmenden. AGV-Geschäftsführer Christian Klauder schätzt die Beteiligung der Mitglieder in diesen vertrauensvollen Runden sehr: „Durch die Verbindung fachlicher Impulse mit den Erfahrungen aus der betrieblichen Praxis entsteht ein Austausch, der konkrete Lösungen ermöglicht.“ Gemeinsam aktuelle Herausforderungen angehen – praxisnah und wirksam: Der AGV schafft dafür den Rahmen. Die Vorstellung der neuen CNCHalle: In Remscheid entsteht einer der modernsten Lernorte Nordrhein-Westfalens. Und so wird sie aussehen: Die Visualisierung der neuen CNC-Halle mit den Glasfronten zur Straße. Großes Interesse: Rund 40 Teilnehmende kamen zum Austausch über den hohen Krankenstand ins Industriehaus. Eine Photovoltaikanlage auf dem begrünten Dach, Heizung per Wärmepumpe und Betonkernaktivierung, dazu eine riesige Glasfront zur Straße: Mit dem neuen Kompetenzzentrum für CNC- und Automatisierungstechnik am Berufsbildungszentrum der Industrie (BZI) setzt der Arbeitgeberverband (AGV) Remscheid und Bergisches Land als Bauherr ein starkes Zeichen für die Modernisierung der regionalen Ausbildungslandschaft. Das alte CNC-Gebäude auf der anderen Straßenseite – 1988 ursprünglich als Schlosserwerkstatt eröffnet – entspricht heutigen Ansprüchen nicht mehr. Die Anforderungen der Industrie sind gewachsen, Maschinen immer größer und Fertigungsverfahren deutlich komplexer geworden. „Wir schaffen einen Ort, der den modernen Produktionsprozessen gerecht wird“, erklärt AGV-Geschäftsführer Christian Klauder. „Und wir machen ihn sichtbar: repräsentativ und offen.“ Auf rund 400 Quadratmeter Ausbildungsfläche finden in der neuen Halle bis zu 14 CNC-Maschinen Platz, flankiert von weiteren 300 Quadratmetern für Schulungsräume und Büros. „Ein Ort, an dem Zukunft entsteht!“, bringt es BZI-Geschäftsführer Frank Schmitz auf den Punkt und dankt dem AGV, „der dieses Projekt mit viel Tatkraft und Liebe zum Detail vorangetrieben hat“. Zum Ausbildungsbeginn 2026 soll alles fertig sein. Bis zu 50 Auszubildende können dann parallel hier arbeiten. Das neue Kompetenzzentrum wird einer der modernsten Lernorte Nordrhein-Westfalens. Hier können die Azubis vernetzte Maschinen nutzen, Automatisierung trainieren und Unternehmen bei der Optimierung ihrer Prozesse unterstützen. Das BZI wendet dabei das Prinzip „Train the trainer“ an – diese Methode macht Ausbilder fit, mit modernen didaktischen Elementen die jungen Menschen zu begeistern. „Lehrmaterialien können etwa mithilfe von künstlicher Intelligenz schneller aufbereitet und zielgerichteter vermittelt werden“, sagt BZI-Geschäftsführer Alexander Lampe. Dass das Projekt so schnell umgesetzt werden konnte, lag auch an der Stadt Remscheid. Innerhalb von sechs Wochen lag die Baugenehmigung vor. „Ein echter Bauturbo“, so Christian Klauder, als er sich beim Pressetermin im Februar beim anwesenden Oberbürgermeister Sven Wolf dafür bedankte. Schulungen des AGV Der Arbeitgeberverband bietet seinen Mitgliedsunternehmen individuell auf die Bedürfnisse zugeschnittene Schulungen – von Arbeits- und Sozialrecht bis zur Arbeitswirtschaft. Zusätzliche Kosten entstehen für Mitglieder nicht, auch nicht bei mehreren Schulungen pro Jahr. Mitgliedsunternehmen erreichen die Experten des Arbeitgeberverbandes telefonisch unter: (02191) 43840
arbeitgeberverband remscheid und bergisches land 14 15 Die diesjährige Zukunftskonferenz des Vereins automotiveland.nrw stand ganz im Zeichen der Transformation der automobilen Wertschöpfungskette. Dabei diskutierte das Netzwerk aus Unternehmen, Forschung und Politik ausgiebig die Frage, wie qualifizierte Fachkräfte gewonnen und ausgebildet werden können. Passenderweise wählte es als Austragungsort der Konferenz das Bildungszentrum der Remscheider Metall- und Elektroindustrie (BZI). Mona Neubaur, Nordrhein-Westfalens Ministerin für Wirtschaft, Industrie, Klimaschutz und Energie, nutzte den Besuch für einen ausgedehnten Rundgang über den Campus. Das BZI, dessen Gesellschafter der Arbeitgeberverband Remscheid und Bergisches Land ist, spielt als größte Aus- und Weiterbildungseinrichtung der Region eine Schlüsselrolle für die Zukunft der bergischen Automobilzulieferindustrie. Wegen der Überalterung der Gesellschaft ist die Ausbildung qualifizierter Fachkräfte entscheidend für die Zukunft – und bundesweit gilt das BZI als Leuchtturm der beruflichen Bildung. Ministerin Neubaur nutzt Konferenzbesuch für BZI-Rundgang Die Konferenz war schon in vollem Gange, als um kurz nach 10 Uhr ein BMWi7 mit Kennzeichen der NRW-Landesregierung vor dem Foyer mit der großen Glasfassade vorfuhr. Kurz darauf öffnete sich die Tür und Mona Neubaur stieg aus. Bevor die Wirtschaftsministerin und stellvertretende NRW-Ministerpräsidentin sich zu den rund 100 Menschen im Saal gesellte, bog sie in die große Lehrwerkstatt ab. Begleitet von BZI-Geschäftsführer Alexander Lampe und AGV-Geschäftsführer Christian Klauder, tauschte Neubaur sich hier unter anderem mit jungen Menschen der Feuerwehr Remscheid aus, die ihre Ausbildung am BZI absolvieren. Im Austausch mit der Ministerin erwähnte Klauder die finanzielle Unterstützung des Arbeitgeberverbands für das Bildungszentrum. Neubaur reagierte erfreut: „Toll! Wir steuern ja auch etwas bei.“ Dabei zeigte sie auf mehrere Maschinen mit dem Hinweis „Gefördert von der Landesregierung NRW“. Rundgang durch das BZI: AGV-Geschäftsführer Christian Klauder und BZI-Geschäftsführer Alexander Lampe führten NRW-Wirtschaftsministerin Mona Neubaur durch die Lehrwerkstatt. Nicht nur ein moderner Lernort: Das BZI ist auch für Veranstaltungen wie Fachkonferenzen bestens geeignet. Zukunft der Autoindustrie NRW-Wirtschaftsministerin Neubaur besucht das BZI In ihrer anschließenden Rede auf der Konferenz betonte die Ministerin: „Der Fachkräftemangel ist eine der tiefliegenden strukturellen Herausforderungen.“ Eine Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft unterstreicht das: Bis 2028 fehlen demnach bundesweit rund 768.000 Fachkräfte. Viele Engpässe treffen kleine und mittelständische Betriebe besonders stark. In den Metallberufen wird die Beschäftigung zwar um voraussichtlich 14 Prozent zurückgehen, dennoch bleibt die Fachkräftelücke bestehen. Es fehlt an Nachwuchs, um ausscheidende Beschäftigte zu ersetzen. Gemeinsamer Einsatz für wirtschaftlichen Aufschwung Politisch müsse Bürokratie abgebaut und der Sanierungsstau aufgelöst werden, nahm Neubaur ihr eigenes Gewerk in die Pflicht. „Arbeitgebernetzwerke sind dabei sehr wichtig“, betonte die Ministerin. „Wir müssen die Interessen der Unternehmen verstehen und umsetzen können.“ Im BZI waren an diesem Tag weitere hochkarätige Gäste vor Ort. Der Oberbürgermeister der Stadt Remscheid, Sven Wolf, lobte den Veranstaltungsort in seiner Begrüßung nicht nur als modernen Lernort. „Das BZI ist auch richtig gut darin, Veranstaltungen auszurichten“, so Wolf. „Der Tag der offenen Tür ist großartig!“ Auf die Wirtschaft im Bergischen Land blickend, erklärte Wolf, die Region stehe „für drei Fs: Flächen, Fachkräfte, Forschung“. Das BZI sei ein herausragendes Beispiel, „Fachkräfte zu entwickeln und fit für den Arbeitsmarkt zu machen“. Mobilitätstrends und Unternehmenswandel: Erkenntnisse und Austausch Ferry M. M. Franz, Geschäftsführer des ADAC Westfalen, skizzierte in seinem Impulsvortrag realistische Mobilitätsperspektiven für die kommenden Jahre. Alexander Jess vom Verband der Internationalen Kraftfahrzeughersteller analysierte Marktbedingungen und internationale Wettbewerbsdynamiken. Professor Dr. Jan-Philipp Büchler von der FH Dortmund zeigte, welche Wachstumschancen neue Technologien insbesondere dem Mittelstand eröffnen. Nach den Impulsen wechselte die Konferenz bewusst das Format. Die Teilnehmenden verließen den Saal und verwandelten die Lehrräume des BZI in lebendige Werkstätten des Austauschs. Im Workshop „Lernen in der Beschleunigung“ diskutierten sie, wie Beschäftigte für Lernen, Veränderung und Mitgestaltung gewonnen werden können. „Am besten gelingt das dort, wo Menschen Lust auf Veränderung entwickeln und Spaß daran haben, Neues mitzugestalten – statt Angst davor zu haben“, erklärte BZI-Geschäftsführer Alexander Lampe. Das BZI ist ganz offensichtlich ein solcher Ort: Pro Jahr werden hier rund 4.500 junge Menschen aus mehr als 300 Unternehmen aus- und weitergebildet. Damit ist es das bedeutendste Berufsbildungszentrum in Nordrhein-Westfalen.
arbeitgeberverband remscheid und bergisches land 16 17 Pressesplitter
arbeitgeberverband remscheid und bergisches land 18 19 ORGANISATIONSSTRUKTUR DES VERBANDES (Stand: 30.04.2026) Vorstand des Verbandes Dr. Roman Diederichs Vorsitzender Karl Diederichs GmbH & Co. KG Stahl-, Walz- und Hammerwerk Dr. Marcus Jankowski Schatzmeister und stellvertretender Vorsitzender Robert Röntgen GmbH & Co. KG Jan Peter Arnz stellvertretender Vorsitzender Arnz Flott GmbH Werkzeugmaschinen Dipl.-Ing. Michael Pott stellvertretender Vorsitzender A+N | Pott GmbH Julia Broy stellvertretende Vorsitzende SOLIDA-Werk Werkzeugtechnik GmbH & Co. KG Ehrenvorsitzender des Verbandes Max Wilhelm Schenck Ehrenmitglieder des Verbandes Joachim Ohler Alexander Holthaus Markus Heynen Fachgruppe Metall: Fachgruppenvorstand Dr. Roman Diederichs Vorsitzender Karl Diederichs GmbH & Co. KG Stahl-, Walz- und Hammerwerk Matthias Hoffmann stellvertretender Vorsitzender HAZET-Werk GmbH & Co. KG Tarifpolitischer Beirat Dr. Roman Diederichs Karl Diederichs GmbH & Co. KG Stahl-, Walz- und Hammerwerk Christoph Kappel A.MANNESMANN Maschinenfabrik GmbH Christoph Pauly GKN Powder Metallurgy GmbH Matthias Hoffmann HAZET-Werk GmbH & Co. KG Erol Varol Vaillant GmbH Geschäftsführung Christian Klauder Geschäftsführer Anke Hippele stellvertretende Geschäftsführerin Online immer bestens informiert Der Arbeitgeberverband Remscheid und Bergisches Land ist auch digital richtig gut aufgestellt. Auf seinem LinkedIn-Kanal gibt er Einblicke in seine Arbeit und teilt wertvolle Tipps für Führungskräfte, Entscheider und Multiplikatoren. Die benutzerfreundliche Website bietet einen umfassenden Überblick über alle relevanten Themen des Arbeits‑ und Sozialrechts sowie der Arbeitswirtschaft. Neben aktuellen Infos gibt es einen Veranstaltungskalender mit Seminaren und Schulungen. Zudem stehen praktische digitale Tools bereit: die neuen Generatoren für Abmahnungen und Arbeitszeugnisse, eine Musterdatenbank sowie eine Anwendung zur Schichtplangestaltung. Im Extranet können Mitglieder exklusiv hilfreiche Dokumente abrufen. agv-rs.de
20 Im Bergischen Land treffen moderne Arbeitswelten und eine lange Tradition unternehmerischer Stärke aufeinander. Damit Betriebe in diesem Umfeld erfolgreich arbeiten können, brauchen sie Partner, die Orientierung geben, Impulse setzen und im richtigen Moment unterstützen. Hier kommt der Arbeitgeberverband (AGV) Remscheid und Bergisches Land e. V. ins Spiel. Die Rahmenbedingungen in Arbeits-, Sozial- und Tarifrecht wandeln sich ständig. Unsere erfahrenen juristischen Fachleute erklären Zusammenhänge, bewerten Risiken und entwickeln gemeinsam mit den Mitgliedsunternehmen praxistaugliche Lösungswege – individuell und immer mit Blick auf den betrieblichen Alltag. Ob Arbeitszeitgestaltung, Entgeltmodelle, Organisation oder Weiterbildung: Der AGV bietet Wissen, Austausch und Anregungen bei allen Themen, die den Betrieb von morgen prägen. Arbeitskreise, Fachgruppen und Dialogformate fördern den Erfahrungstransfer und machen neue Entwicklungen greifbar. Als Teil eines großen Verbände-Netzwerks verfügen wir über direkten Zugang zu Experten aus Recht, Technik, Wirtschaft, Umwelt und Bildung auf Landes-, Bundes- und EU-Ebene. Damit profitieren unsere Mitglieder nicht nur vom Know-how des AGV, sondern von einem breiten Kompetenzverbund, der über die Region hinaus wirkt. Durch die enge Kooperation mit dem Berufsbildungszentrum der Industrie (BZI) und dem Betriebsarztzentrum (BAZ) Bergisches Land erhalten Unternehmen ein umfassendes Angebot an Qualifizierungs-, Gesundheits- und Beratungsleistungen. So entsteht ein RundumService, der Personalentwicklung, Arbeitssicherheit und betriebliche Praxis eng miteinander verbindet. Der Verband betreut Unternehmen in Remscheid, Wermelskirchen, Hückeswagen und Radevormwald. Unsere Arbeit ist darauf ausgerichtet, die Betriebe in dieser industriellen Kernregion mit über 250 Quadratkilometer Fläche zu stärken, zu vernetzen und langfristig handlungsfähig zu halten. Der Arbeitgeberverband Netzwerk, Navigator, Möglichmacher Elberfelder Straße 77 42853 Remscheid www.agv-rs.de
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